P. Jacobus begrüßte die zahlreich versammelte Pfarrgemeinde herzlich und führte in seiner Einleitung aus, dass Maria schon mit dem beschenkt ist, was uns allen verheißen ist: nämlich ganz im Land des Glücks u. der Vollendung zu sein. Wir aber sind noch unterwegs, oft mühsam, Erfahrungen von Glück und Frieden sind so kurz – höchstens ein Anfang dessen, was wir ersehnen und uns zugesagt ist.
In der Predigt ging der Pfarrer auf Maria als Mensch ein, die alles andere als ein einfaches Leben hatte und den Tod ihres Sohnes miterleben musste. Die Evangelien verraten, dass ihr Vertrauen größer gewesen sein muss als die Trauer und ihre Hoffnung stärker als die Verzweiflung. Eben deshalb und wegen ihrer Liebe, die, ohne zu zerbrechen auch Schwerstes ertrug, wenden wir uns an Maria, deren Glaube, Hoffnung und Liebe den Reichtum jeder Königin überstrahlen.
Am Ende des Gottesdienstes segnete P. Jacobus die Kräuterbüscherl und bedankte sich herzlich bei den Frauen für das Binden. Die Heilkraft der Kräuter ist ja auch ein schönes Symbol für die Zuwendung Gottes zu den Menschen.