P. Jacobus betonte in seiner Einleitung: Zu einer Familie gehören alte und junge, große und kleine. So ist es auch bei unserer Pfarrfamilie. Nicht nur wir gehören dazu, die zum Gottesdienst versammelt sind. Auch jene, die nicht oder selten kommen, gehören zur Pfarrfamilie. Aufgenommen in diese Familie wurden wir durch die Taufe. So dürfen wir heute die Neugetauften des Jahres in den Mittelpunkt stellen und sie segnen. Zu unserer Pfarrfamilie gehören aber auch die Verstorbenen, für die wir in jeder Messfeier beten. So wollen wir in diesem Gottesdienst unter anderem besonders auch der Verstorbenen aus dem Bauernstand gedenken.
Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Segnung der Familien der Täuflinge und der Taufbänder, die dann überreicht wurden. Diese kunstvoll gestalteten Bänder wurden in liebevoller Handarbeit von den Frauen der Katholischen Frauenbewegung gestickt. Als sichtbares Zeichen der Taufe symbolisieren sie die Aufnahme der Kinder in die christliche Gemeinschaft und die Begleitung durch die Pfarre von klein auf.
Neben der Freude über den Nachwuchs gedachte die Gottesdienstgemeinschaft auch der verstorbenen Bauern. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung und Verbundenheit wurde die Bauernbundfahne in den Altarraum getragen, was den Dank für den lebenslangen Einsatz der Verstorbenen für Schöpfung und Gemeinschaft zum Ausdruck brachte.