P. Jacobus ging in seiner Messeinleitung ein auf das Fastentuch, das seit Aschermittwoch das farbenfrohe Hochaltarbild verdeckt. Es weist hin auf die Zeit der Umkehr und der Erneuerung unseres Glaubens, die wir brauchen, weil vor Gott nicht immer alles recht ist, was wir tun. Im Evangelium sagte uns Jesus: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Wir bilden mit Jesus eine Gemeinschaft, Gemeinschaft heißt auch Comunio, davon kommt das Wort Kommunion. Für die Erstkommunionkinder war es am Sonntag zwar noch nicht so weit, aber sie stehen mitten in der Vorbereitung auf diese besonders dichte Erfahrung der Gemeinschaft mit Christus. So stellten sich im Anschluss die 37 Erstkommunionkinder namentlich vor und sagten dazu, wobei sie die Gemeinschaft mit Jesus besonders erfahren. Am Ende des Gottesdienstes gab jedes Kind ein Stück Brot jemanden aus der Gottesdienstgemeinschaft, von dem er damit die besondere Begleitung im Gebet erbat.
Am Schluß bedankte sich P. Jacobus für die Gestaltung des Gottesdienstes und wies auf das Motto am Erstkommunionplakat hin, das lautet „Wir gehöen alle zusammen“. Das gilt für die Erstkommunionkinder, für die Klassengemeinschaft, für unsere Pfarre, aber überhaupt für alle Menschen dieser Welt. Daher lud der Pfarrer zum besonderen Gebet für den Frieden in den Kriegsgebieten dieser Erde ein.