Die Anreise erfolgte über das Zisterzienserkloster Goldenkron, eine bedeutende gotische Klosteranlage Böhmens und die Burg Klingenberg, welche idyllisch auf einer Landzunge zwischen Moldau und Otava liegt.
Am zweiten Tag erkundeten wir die Hauptstadt Tschechiens, Prag, feierten Heilige Messe beim Prager Jesulein und besuchten die Prager Burg, den Altstädter Ring und das historische Zentrum mit zahlreichen Prachtbauten.
Weiter gings zum Heilgen Berg (Svatá Hora), einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Tschechiens und zur Burg Karlstein, welche von Kaiser Karl IV. errichtet wurde.
Der nächste Tag führte nach Kuttenberg, einst durch Silberbergbau zu großem Reichtum gelangt und heute UNESCO Weltkulturerbe. Dort besuchten wir u.a. das Beinhaus von Sedlec, die prachtvolle Barbara-Kirche - ein Meisterwerk der Gotik - und fuhren weiter nach Iglau, (Jihlava) wo wir unser nächstes Quartier bezogen.
Der nächste Höhepunkt war Telc, wo wir am Fest des Heiligen Jakobus in der Jakobskirche Heilige Messe feiern durften - beeindruckend auch die farbenfrohen barockisierten Bürgerhäuser und das Schloss. Außerdem stand an diesem Tag auch Trebitsch am Programm, eine Stadt mit reicher jüdischer und christlicher Geschichte und UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einem Rundgang besuchten wir die romanisch-gotische Basilika St. Prokop.
Die berühmte sternförmig angelegte Pilgerkirche des hl. Johannes von Nepomuk - ein Meisterwerk des italienischen Barockarchitekten Santini - erwartete uns am Sonntag. Außerdem gings noch in die mährische Metropole Brünn, wo hoch über der Stadt die eindrucksvolle Kathedrale St. Peter und Paul thront.
Vor der Heimreise besuchten wir noch die Stadt Nikolsburg, gelegen an der Weinroute Südmährens, spazierten über den historischen Markt und durch die charmanten Gassen. Weiter gings nach Feldsberg, wo uns das Schloss mit seinen prachtvollen Zimmern und dem geräumigen Weinkeller einen würdigen Abschluss bescherte.
Wir blicken auf eine sehr bereichernde, interessante und gemütliche Woche zurück, die auch keine kulinarischen Wünsche offen ließ - ein herzliches "danke" an P. Jacobus.