Es traf sich gut, dass dies zugleich der Sonntag der Weltmission war, der einlädt, mit den Christen in benachteiligten Ländern zu teilen - die Mittelschüler haben dazu ein Plakat gestaltet.
Dieser Sonntag stellte uns zwei Formen der Liebe vor Augen, wie es P. Jacobus in seiner Predigt zum Ausdruck brachte, beide aus der Quelle eines Versprechens, das Ja zum Leben und zum anderen sagt. Das lateinische Wort "missio" heißt Sendung. Gott sendet uns nicht mit erhobenem Zeigefinger in die Welt, sondern mit einem Herzen voller Hoffnung. Die größte und nachhaltigste Mission geschieht nicht durch große Reden, sondern durch gelebte Liebe im Alltag. So verglich der Pfarrer das Treueversprechen bei der Hochzeit mit dem ganz persönlichen Aufbruch in ein Missionsgebiet, nämlich in das Wagnis der Gemeinschaft, indem Vergebung gelebt, einander gestärkt, gemeinsam gelacht und miteinander geweint wird. Das Beispiel der Ehepaare kann alle ermutigen, Hoffnung in die Welt zu bringen wo Einsamkeit herrscht und Mitgefühl dort, wo Härte regiert.
Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch von Musikgruppen mitgestaltet, die aus den Familien der Jubelpaare kommen bzw. wo diese selber mitwirken. Ein herzliches Dankeschön. Als Geschenk der Pfarre überreichte P. Jacobus Kerzen mit dem Wunsch, dass Gott die Ehen weiterhin mit seinem Segen begleiten möge.
Mittelschüler verkauften am Kirchenplatz Schokopralinen und Chips im Anliegen von Missio und die Frauen der Kfb boten Missionskerzen zum Kauf an, die auch jetzt noch am Schriftenstand erworben werden können.
Die Jubelpaare wurden im Anschluss an den Gottesdienst im Ferrum vom Bürgermeister empfangen, der ebenfalls im Namen der Gemeinde herzlich gratulierte.